Berlin

Organisatoren / Gruppe / Initiative:
Gesellschaft zur Förderung und Pflege interdisziplinärer Kommunikation (G.F.P.I.K.); Kulturverein WARTEN;
Projektleitung: Rudolf Stoehrt / Frank Kunkel

TeilnehmerInnen: Manfred Schmidt (Ausstattung); Andreas Geradert (Systemmanagment), Hans Hübner (Systemmanagement), Thomas Kaulmann (Systemmanagment und Chat Moderation), Robert Rothe (Systemmanagement), Sascha Zumbusch (Systemmanagement und Chat-Moderation), Dana Bourdan (Frauen und Technik (FuT): mobiles Team), Armin Haase (Video und Computeranimation), Jörg Langkau (Computeranimation), Pit Schultz (Faxed Based Image Processing), Antya Umstätter (Videobetreuung), Petra Herrmann (Pressearbeit), Anja Schubert (Pressearbeit), Daniel Pflumm, Inga Knölcke, Tom Dieckmann, Natascha Sadr Haghighian.

Sendetermine (Auswahl):
16. 8. 1992, 11:03 – 11:15 / 20. 8. 1992, 11:40 – 11:53 (alle 3Sat)

Die Berliner Piazzetta sendete aus dem Berliner Haus Podewil, dem ehemaligen Ost-Berliner Haus der jungen Talente, in dem man ein eigenes Sendestudio inklusive Internetcafé eingerichtet hatte. Das Studio war rund um die Uhr geöffnet und auch außerhalb der Sendezeiten zum Treffpunkt für eine junge medien- und kunstinteressierte Szene. Aus der Szene, die hier zusammenkam, entwickelten sich später wichtige Berliner Internetprojekte wie Internationale Stadt oder Klubradio.
Mit Van Gogh TV gab es Konflikte, weil die Berliner Piazzetta auch Videos ausstrahlen wollte, was dem kommunikativen Konzept von „Piazza virtuale“ widersprach. Im folgenden Clip sieht man das Video „Hallo TV“, das der Berliner Künstler Daniel Pflumm für seine Bar Elektro geschaffen hatte. „Hallo TV“ wurde ein Spottname für Piazza virtuale“, weil so viele der Anrufer nicht mehr als „Hallo“ sagten.